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10jähriges Jubiläum mit großer Feier rund um den Teddybär

Mit jedem Tröstebär ist ein Schicksal verbunden

 

Vor zehn Jahren begann ein Siegeszug der Teddybären in Rettungsfahrzeugen. Die pelzigen Beifahrer nehmen auch heute ihre Aufgabe ernst: Sie trösten Not leidende Kinder auf dem Weg ins Krankenhaus und bleiben für immer bei ihnen.

Mit kleinen Schritten macht sich der Freundeskreis Teddybär e.V. aus dem Bad Rappenauer Ortsteil Bonfeld auf den Weg, ein weit gestecktes Ziel zu erreichen. Die Vereinsvorsitzende Marita Klenk hatte sich mit 16 Gleichgesinnten vorgenommen, Rettungsfahrzeuge im Stadt- und Landkreis Heilbronn mit Teddybären auszustatten, um verletzten Kindern in ihrer Not ein wenig Trost zu schenken.

Die Rettungsdienstleiter hörten sich den ungewöhnlichen Vorschlag an, zögerten aber in Anbetracht der vermutlich entstehenden Kosten. Dass ein junger Verein sich engagieren, und die Ausstattung von Rettungsfahrzeugen mit Tröstebären kostenlos übernehmen wolle, wurde skeptisch beäugt. Ob das funktionieren würde?

Seither sind 10 Jahre vergangen. Aus 17 Gründungsmitgliedern wurden 188 Vereinsmitglieder, denen das Wohl von Kindern am Herzen liegt. Sie engagieren sich auf Märkten, Ausstellungen und einer Vielzahl weiterer Veranstaltungen, auf denen der Freundeskreis Teddybär mit einem Stand vertreten ist und allerlei Niveauvolles rund um das Thema Teddybär anbietet.

Wie aktiv jedes Mitglied sein möchte, liegt dabei in eigenem Ermessen. Neben dem Verkaufserlös sind Mitgliedsbeiträge und Spenden die einzigen Einnahmequellen, die den Kauf der Tröstebären finanzieren, welche bei der Kirchardter Firma Clemens Spieltiere GmbH eigens für diesen Zweck hergestellt werden.

Stolz sind Marita Klenk und ihr Stellvertreter Eberhard Schnotz auf die Anzahl der ausgegebenen Bären der letzten 10 Jahre. 15 000 pelzige Tröster wurden inzwischen von Rettungsdiensten, Polizisten, Piloten von Rettungshubschraubern, wie auch von Feuerwehrmännern und Mitarbeitern der Notfallseelsorge in Baden-Württemberg, Bayern, Hessen und Rheinland Pfalz in Empfang genommen.

Alle Bären werden den Verantwortlichen persönlich überreicht - die wiederum den erfolgreichen Einsatz der pelzigen Kollegen bestätigen.
Kinder verhalten sich ruhiger, verlieren einen Teil ihrer Angst und können mit Schmerzen besser umgehen. Es gebe keinen besseren Vermittler bei verletzten, behinderten und verletzten ausländischen Kindern als den Tröster Teddybär, erfahren die Freundeskreismitglieder von ihren Partnern am Einsatzort. "Wir investieren viel Mühe für die Kinder", erklärt Eberhard Schnotz.

Ein Dankeschön für den ehrenamtlichen Einsatz erfahren die Vereinsmitglieder durch manche Dankesschreiben kleiner Patienten oder deren Eltern. "Mit jedem ausgegebenen Tröstebär ist ein Schicksal eines Kindes verbunden", erklärt Vereinsvorsitzende Klenk. Das schöne Gefühl helfen zu können, akzeptiert und geschätzt zu werden, lässt den Freundeskreis Teddybär e.V. mutig in die Zukunft blicken. Vielen Bären werden auch in Zukunft - mit Ohrenzettel und Fußbändchen versehen auf Reisen gehen.
Jedoch nicht, ohne vor dem Verpacken einmal geknuddelt worden zu sein.